Dienstag, 03.03.2015

Akaroa

Unser letzter Stop, bevor es nach Christchurch ging, war Akaroa. Dies ist eine ehemalige französische Kolonie, die auf einer Halbinsel liegt. Den französischen Einfluss merkt man der kleinen Stadt eindeutig an den Straßennamen, den Restaurants und den vielen französischen Touristen an. Wirklich ein perfekter Ort, um vor dem stressigen Flug nochmal richtig zu entspannen. Wir haben uns einen schönen Strandtag gemacht und sind anschließend in ein kleines Café gegangen. Es gab natürlich Crêpe! Und zwar ein ziemlich leckeres.. 

Dienstag, 03.03.2015

Lake Tekapo und Mt Cook

 

Von unserer Wwoofingfamilie aus sind wir dann zum Lake Tekapo gefahren. Da wir beide noch ziemlich angeschlagen und schlapp waren, konnten wir dort unsere geplante kleine Wanderung leider nicht machen, sondern haben unsere Zeit am Lake Tekapo am Ufer und wiedermal liegend in der Sonne verbracht. War aber auch schön und schließlich müssen wir ja auch einen gewissen Grad an Bräune vorweisen können, wenn wir wieder nach Hause kommen :p Am nächsten Tag sind wir dann schon weiter zum Mount Cook gefahren. Das Wetter war leider ziemlich schlecht, sodass der Mount teilweise komplett von Nebel verschluckt war. Eigentlich wollten wir auch noch ein Stück zum Mount Cook hinlaufen, da man dort noch einen See sehen kann, in welchem Eisschollen schwimmen. Das soll echt schön aussehen, doch angesichts des Regens haben wir das dann lieber gelassen und sind direkt weiter nach Akaroa gefahren. 

 

Dienstag, 03.03.2015

WWOOFing V

 

In der Familie angekommen, wurden wir erstmal von den tierischen Mitgliedern der Familie begrüßt und waren da schon hin und weg. Zu unserer Wwoofingfamilie gehörten nämlich neben den zwei Kindern auch noch ein Hund, ein Welpe, eine Katze und eine Babykatze. Unsere Aufgaben in der Familie waren ziemlich easy: ein bisschen beim Geschirr mithelfen und sonst größtenteils Babysitting. Sonst haben wir nicht viel gemacht und unsere freie Zeit fast immer liegend in der Sonne verbracht. Einmal sind wir dann auch zum Kühe melken mitgegangen und durften auch selbst mal Hand anlegen. Kühe melken kann also doch noch von unserer To-Do-Liste abgehakt werden! Die Melkmaschine war ziemlich beeindruckend. 54 Kühe können damit gleichzeitig gemolken werden und bis auf, dass man die "Pumprohre" an die Euter der Kühe stecken muss, geht der Rest eigentlich automatisch. Momentan werden so 12.000 Liter Milch pro Tag produziert. Frische Milch durften wir auch morgens zum Frühstück immer genießen. Super lecker! Als wir dann erfahren haben, dass die Milch einen Fettanteil von 6% hat, mussten wir dann aber doch kurz schlucken. Das Essen war auch sehr gut und wir sind froh, eine Auszeit vom Backpackerfraß bekommen zu haben. Das können wir mittlerweile nämlich echt nicht mehr sehen. Zum Schluss unserer Wwoofingzeit ist Michelle dann leider etwas krank geworden und hat Anna dann auch noch etwas angesteckt. Wir hoffen, dass sich das schnell wieder legt! 

 

Mittwoch, 18.02.2015

Dunedin

Dunedin ist die zweitgroesste Stadt auf der Suedinsel und eine Studentenstadt. Besonders der zweite Aspekt hat uns heute schon einige Vorteile bescheert. Die Studenten haben naemlich verschiedene Staende auf ihrem Campus aufgebaut, an denen es allerlei kostenlose Dinge gibt. Wir arme Backpacker sagen da natuerlich nicht nein und so haben wir uns mit Bratwuerstchen, Zuckerwatte und Eis den Bauch vollgeschlagen. Morgen werden wir dort eindeutig nochmal vorbei schauen! Sonst hat Dunedin keinen besonderen Flair und die Stadt ist eher haesslich. Ein riesen Vorteil ist jedoch der schoene Strand, wo wir es uns heute Nachmittag haben gut gehen lassen. Spaeter am Abend sind wir dann auf die Otago Peninsula gefahren, einer Halbinsel mit einem grossen Tierreichtum. Eigentlich wollten wir uns dort nochmal eine andere Pinguinart anschauen, jedoch war der Strand nur für zahlende Touristen geöffnet. Somit konnten wir nur einen kurzen Blick auf einen vorbei schwimmenden Pinguin erhaschen. Ansonsten haben wir noch Seehunde und Albatrosse gesehen. Die Albatrosse brueten naemlich zur Zeit an der Steilkueste. Fuer uns sahen sie jedoch nur wie uebergrosse Moewen aus und wir konnten die grosse Begeisterung der uebrigen Touristen nicht ganz verstehen.

Uebermorgen geht es fuer uns wieder ein Stueck weiter suedlich zu unserer fuenften und letzten WWOOFing Familie. Die besitzt ueber 800 Milchkuehe und wir sind schon gespannt auf unsere Erlebnisse dort.

Mittwoch, 18.02.2015

Catlins II

Unser naechstes Highlight in den Catlins durften wir in der sogenannten Curio Bay erleben. Dort kann man naemlich abends bei Einbruch der Daemmerung Yellow Eye Penguins beobachten. Das konnten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen und so haben wir uns zu den ganzen anderen Schaulustigen gesellt, um einen Blick auf die Pinguine zu erhaschen. Sehen konnten wir dann eine Pinguin-Mama und ihre beiden Kleinen. Die waren wirklich total putzig und wir ueberlegen schon, ob man sich nicht doch einen Pinguin als Haustier holen koennte.
Dann sind wir ein Stueck weiter in unser naechstes Hostel gefahren. Der Ausblick dort war wirklich herrlich. Fruehstueck mit Blick auf das Meer und die am Strand liegenden Seeloewen, ein Traum!
Natuerlich wollten wir die Seeloewen auch von nahem sehen und so ging es dann zu einem Spaziergang an den Strand. Man kann da super viele von den Tieren sehen und wir wurden von zwei spielerisch kaempfenden Seeloewen auch wirklich gut entertaint.
Am naechsten Tag sind wir dann abends noch zum Nugget Point gefahren. Der Ausblick war wieder mal total schoen und auch dort konnten wir nochmal ein paar Seeloewen im Wasser beobachten.
Am naechsten Tag hiess es dann Abschied nehmen, denn da es fuer uns weiter nach Dunedin und fuer die Jungs zurueck richtung Invercargill ging, mussten wir uns nun wieder trennen. Ein komisches Gefuehl jetzt wieder "alleine" zu reisen.

 

Mittwoch, 18.02.2015

Catlins I

In den Catlins angekommen haben wir erstmal an den verschiedensten Sehenswuerdigkeiten kleine Zwischenstopps eingelegt. An dem einen Strand haben wir unseren ersten Seeloewen gesehen und waren ganz schoen beeindruckt. Die kleinen Seehunde, wie wir sie z.B. bei den Milford Sounds gesehen haben, waren nichts dagegen. Wir hatten richtig Respekt vor dem "Dickerchen" und haben den vorgegebenen Sicherheitsabstand von 10 Meter gerne eingehalten. Als naechstes ging es fuer uns zum Slope Point. Dies ist der suedlichste Punkt der Suedinsel. Nun koennen wir somit stolz von uns behaupten die beiden neuseelaendischen Hauptinseln von oben bis unten bereist zu haben. Zwei weitere Zwischenstopps waren die obrigen Wasserfaelle, die Ole, Peter und Kurt natuerlich sofort beklettert haben. Insgesamt war unser erster Eindruck von den Catlins also super und wir haben schon gemerkt, dass es sich dort sehr gut aushalten laesst!

Mittwoch, 18.02.2015

Milford Sound

Von Wanaka aus sind wir dann, wieder zusammen mit Kurt und natuerlich mit Peter und Ole, nach Te Anau gefahren. Von dort aus haben wir den Milford Sound, einen Fjord in Neuseelands Fjordland, besucht. Wir hatten einen Cruise gebucht, sodass wir die tolle Landschaft, die Wasserfaelle und die Robben ganz entspannt vom Boot aus geniessen konnten. Nach dem Cruise sind wir dann noch zu verschiedenen Attraktionen und Viewpoints gefahren und haben den MIlford Sound noch etwas zu Fuss und mit dem Auto erkundet.

Mittwoch, 18.02.2015

Wanaka

Den ersten Tag in Wanaka haben wir damit verbracht auf den Mount Iron zu steigen, ein Hügel von dem aus man einen wunderschönen 360-Grad-Blick auf Wanaka und die Umgebung bekommt. Am Nachmittag sind dann Ole und Peter nachgekommen, da sie noch eine Nacht länger in Queenstown verbracht haben. Mit ihnen zusammen haben wir am nächsten Tag den circa 1600 Meter hohen Roys Peak bestiegen. Anna und Michelle sind dabei ganz schön in's Schwitzen gekommen, da es den Hinweg 3,5 Stunden nur berghoch ging und das teilweise ganz schön steil. Mit dem Gipfel als Ziel vor Augen haben wir es dann aber doch geschafft. Und nun können wir einstimmig sagen, dass der Ausblick während der Wanderung und ganz besonders der Ausblick als wir oben angekommen sind, die Anstrengung definitiv wert waren. Das ist auf jeden Fall die schönste Wanderung, die wir bisher gemacht haben und wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr hinaus. Der glatte, blaue See, die bergige Landschaft und dazu noch die schneebedeckten Gipfel waren einfach nur atemberaubend! 

Mittwoch, 04.02.2015

Queenstown

Weiter ging es dann über Jackson Bay nach Queenstown. Jackson Bay ist ein total idyllisches, kleines Fischerdörfchen. Leider konnten wir Jackson Bay nicht allzu lange genießen, weil die Unmengen an Sandflies uns ziemlich schnell die Flucht ergriffen ließen. Nichtsdestotrotz haben wir uns einen im Reiseführer empfohlenen Fischburger gegönnt. Lecker! Außerdem haben wir am Strand noch einen verletzten Pinguin gefunden. In Queenstown haben wir dann Ole und Peter getroffen. Die beiden kennen wir schon aus Detmold, wir waren nämlich mit ihnen in einer Stufe. Leider ist das Wetter in Queenstown gerade ziemlich beschissen, sodass man hier tagsüber nicht viel machen kann. Unter anderem mussten wir so leider eine geplante 10 Stunden Wanderung von unserer To-Do-Liste streichen. Einen Tag war es dann aber doch ganz schön, sodass wir immerhin eine kleine Wanderung unternehmen konnten. Oben auf dem Berg haben wir dann den Jens, einen Freund aus Hastings, wiedergetroffen. Seit Dienstag ist nun Isi auch in Queenstown, sodass wir sie auch nochmal wiedersehen konnten. Es ist echt cool, dass man hier mittlerweile so viele nette Menschen kennengelernt hat und wir freuen uns immer wieder wenn wir jemanden, ob spontan oder geplant, wiedertreffen. Donnerstag geht es für uns zusammen mit Ole und Peter weiter nach Wanaka, wo wir auch nochmal eine Wanderung geplant haben. Drückt die Daumen, dass das Wetter mitspielt!

Mittwoch, 04.02.2015

Franz Josef & Fox Glacier

Von Hokitika sind wir dann zunächst zum ersten Gletscher, den Franz Josef Glacier, gefahren. Direkt an den Gletscher ran kann man leider nur mit kostenpflichtigen geführten Touren, sodass wir nur bis zur Absperrung gelaufen sind. Über diese hätte man natürlich auch klettern können, doch diverse Warnschilder und Warnungen vor herunterfallenden Gletscherstücken in der Größe eines Campervans haben uns dann doch davon abgehalten. Anna hatte sich Gletscher auch irgendwie beeindruckender und nicht so "schneelos" und vor allem nicht so grau vorgestellt. Da fand sie die "Wanderung" zum Glowworm Tunnel danach schon spannender. Um die weiter hinten im Tunnel lebenden Glühwürmchen zu sehen, muss man nämlich erstmal ein ganzes Stück durch den stockdusteren, mit knöchelhohem eiskaltem Wasser gefüllten Tunnel stiefeln.

 

Weiter ging es dann einen Tag später zum Fox Glacier. Der Gletscher war etwas cooler, weil man dort näher heran konnte. Am Nachmittag sind Michelle und Kurt noch zu einem Spiegelsee gelaufen, während Anna sich spontan dazu entschieden hat doch lieber in der Sonne liegen zu bleiben. 

 

 

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